Ihre Geschichte begann vor 16 Jahren als Werkstudentin bei Losberger, heute ist Rafaela Kornheisl Senior Projektmanagerin.

Und das ist ihre Jubiläumsgeschichte:

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Ihre Geschichte begann vor 16 Jahren als Werkstudentin bei Losberger, heute ist Rafaela Kornheisl Senior Projektmanagerin. Und das ist ihre Jubiläumsgeschichte:

 

„Als ich mit meinem Studium „International Business“ begann, hatte ich keine Ahnung von dem Zeltgeschäft. Zuvor bin ich mit dieser Branche einfach nie in Berührung gekommen. Als ich mich jedoch entschieden hatte, Arbeit und Studium bei Losberger zu kombinieren, sah ich plötzlich überall Zelte. Wie bei dem Kauf eines neuen Autos, sobald man sich für eines entschieden hat, sieht man sie überall. So in etwa fühlte sich für mich der Start bei Losberger De Boer an. Plötzlich gab es überall in meinem Leben Zelte. Und ich bin froh, dass sich dies bis heute nicht geändert hat.

 

In meiner ersten Woche arbeitete ich in der Textilabteilung. Ich nähe gerne, ich habe sogar mein eigenes Hochzeitskleid selber genäht, somit war diese Abteilung für mich der ideale Start für meine Karriere. Die Maschinen dort waren riesig und sehr leistungsstark, ganz anders als die Maschinen die ich bisher kannte. Vor allem war es auch eine körperlich sehr anstrengende Arbeit. Der Planenstoff ist sehr schwer und um ihn richtig zuschneiden zu können muss er über einige Meter gezogen werden. Ich musste um sechs Uhr morgens aufstehen und den ganzen Tag hart arbeiten, weshalb ich am Ende des ersten Tages völlig fertig war.

 

Aber ich bin froh, dass ich die Erfahrung gemacht habe. Denn ich bin davon überzeugt, dass es für Menschen mit Bürojobs wichtig ist, zu erkennen, wie körperlich anstrengend das Nähen von Dachplanen und das Bauen temporärer Gebäude ist. Zudem wurde mir damals schon bewusst, dass Losberger De Boer die Dinge anders angeht. Unsere Methode braucht mehr Zeit und ist etwas teurer, aber am Ende liefern wir ein wirklich hochwertiges Produkt.

 

Nach drei Jahren Studium schrieb ich meine Diplomarbeit darüber, ob wir eine Niederlassung in Brasilien oder Chile eröffnen sollten. Zu diesem Zeitpunkt erschien Chile als idealer Standort. Ich beendete meine Arbeit und bekam ein Arbeitsangebot für die Exportabteilung, welches ich mehr als bereitwillig annahm.

 

Eines der spannendsten Projekte, an denen ich je gearbeitet habe, war in der Wüste Dubais. Hier haben wir eine ‘revoflex‘ Konstruktion für ein großes Luxushotel mitten in der Wüste aufgebaut, was mit einigen Herausforderungen einherging. Die revoflex Konstruktion ist eine Kombination aus dem Dach des französischen Revolution und einer Unterkonstruktion aus Deutschland. Ich bin noch immer begeistert von dieser Raumlösung und hoffe, dass wir sie zukünftig noch häufiger bauen können.

Für eine After-Sales-Besprechung flogen wir nach Dubai. Da es aber kein anderes Hotel gab, übernachteten wir in dem einzigen Hotel was es vor Ort gab. Es war mitten im Nirgendwo, aber direkt neben der Raumlösung, die wir bauen durften. Das war ein wirklich tolles Erlebnis für mich. Insgesamt erstreckte sich das Projekt über einen längeren Zeitraum, aber am Ende war der Kunde äußerst zufrieden. Es sah fantastisch aus! Auf unserem Weg zurück nach Deutschland waren unsere Koffer gefüllt mit zahlreichen Eindrücken und neuen Aufträgen.

 

Vor ein paar Jahren, vor der Zusammenführung von Losberger und De Boer, wünschte sich ein Kunde in Dubai eine zweistöckige Struktur, die einfach auf- und abzubauen sein sollte, wie die Losberger Strukturen, aber in dem Stil der Emperor-Struktur von De Boer. Diese Raumlösung sollte für ein hochkarätiges Golf-Event gebaut werden. Am Ende entwarfen wir eine wunderbare Lösung, die wir "doubleflex" nannten. Für den ersten Stock verwendeten wir ein maxiflex und der Rest der Konstruktion bestand aus einem Standard uniflex. So erhielt der Kunde eine Struktur, die das gleiche edle Aussehen wie ein Emperor besaß, aber auch als einstöckiges uniflex aufgestellt werden konnte. Eine wirklich schöne und innovative Lösung. Gleichzeitig beweist das Projekt aber auch, dass beide Unternehmen schon lange vor der Fusion hervorragend zusammengepasst haben.

 

Ich blicke sehr zuversichtlich in die Zukunft von Losberger De Boer, denn wir haben nicht nur ein tolles Produktportfolio, sondern auch wundervolle Kollegen. Viele Menschen arbeiten hier schon seit über zehn, fünfzehn Jahren. Wir verfügen über einen großen Erfahrungsschatz, wissen alles über unsere Produkte und geben tagtäglich unser Bestes, um für unsere Kunden jeweils erstklassige Raumlösungen und allerbeste Kundenerfahrungen zu schaffen. Wir sind ein tolles Team.“