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Wir agieren im Einklang

mit unserer gesellschaftlichen Verantwortung

Unser Verhaltenskodex ist der Orientierungsrahmen für alle Menschen bei Losberger De Boer. Dieses klare Bekenntnis zur Einhaltung von Recht und Gesetz als Teil unseres Selbstverständnisses verbindet alle Mitarbeiter von Losberger De Boer weltweit über Ländergrenzen und Kulturen hinweg. Sie alle tragen dazu bei, dass Losberger De Boer nicht nur wirtschaftlich erfolgreich, sondern stets auch im Einklang mit seiner gesellschaftlichen Verantwortung agiert. Dabei ist die Verbindung von unternehmerischem Handeln mit ethischen Grundsätzen von tragender Bedeutung und der Schlüssel zum nachhaltigen Unternehmenserfolg.


1. Einhaltung von Gesetz und internen Richtlinien


Losberger De Boer vertritt den Grundsatz strikter Legalität für alle Handlungen, Maßnahmen, Verträge und sonstige Vorgänge von Losberger De Boer. Gleiches wird auch von den Geschäftspartnern erwartet. Die Mitarbeiter von Losberger De Boer müssen sich bewusst sein, dass Gesetzesverstöße rechtliche Konsequenzen sowohl für den einzelnen Mitarbeiter haben werden, als auch für Losberger De Boer zur Folge haben könnten. Alle Mitarbeiter haben daher die jeweils geltenden gesetzlichen Regelungen und internen Richtlinien einzuhalten. Strafbare Gesetzesverstöße sind unter allen Umständen zu vermeiden. Die Einhaltung des geltenden Rechts geht jeder entgegenstehenden Anweisung eines Vorgesetzten vor. Im Zweifelsfall muss ein Rechtsexperte des Unternehmens zurate gezogen werden.


Alle Mitarbeiter von Losberger De Boer haben sich mit den für ihren Tätigkeitsbereich relevanten Gesetzen, Verordnungen, sonstigen rechtlichen Regelungen und Richtlinien vertraut zu machen. Der Arbeitgeber vermittelt den Mitarbeitern durch regelmäßige Schulungen oder Info-Blätter die für sie relevanten Rechtsnormen.

 

 

2. Fairer Wettbewerb


Das Kartellrecht bezweckt die Sicherung und Aufrechterhaltung eines freien und unverfälschten Wettbewerbs im Interesse aller Marktteilnehmer.
Kartellrechtliche Gebote und Verbote betreffen insbesondere das Verbot von Absprachen zwischen Wettbewerbern über Preise, Gebietsaufteilungen, Kundenschutz oder Produktionsmengen sowie das Verbot des Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung.


Es ist deshalb strikt untersagt, Vereinbarungen oder Absprachen jeglicher Art - sei es in schriftlicher Form, sei es in mündlicher Form - mit Wettbewerbsunternehmen bzw. Angehörigen von Wettbewerbsunternehmen zu treffen, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken bzw. bezwecken oder bewirken könnten. „Wettbewerbsunternehmen" sind alle Unternehmen, mit denen wir im Vertrieb oder im Einkauf sowohl im Inland als auch im Ausland konkurrieren.


Strikt untersagt ist auch die Umsetzung oder Befolgung von möglicherweise „stillschweigend" abgestimmten Verhaltensweisen, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs im vorstehend beschriebenen Sinne zum Gegenstand haben oder haben könnten.

 

Das Vorstehende gilt insbesondere (jedoch nicht ausschließlich) für Vereinbarungen und / oder Absprachen über

 

  • Liefer- oder Angebotspreise sowie Einkaufspreise
  • Liefermengen oder -quoten sowie Abnahmemengen oder -quoten
  • die Nichtbelieferung oder eingeschränkte Belieferung von Kunden sowie die Nichtberücksichtigung oder eingeschränkte Berücksichtigung von Lieferanten
  • die Nichtabgabe von Angeboten bzw. die Abgabe von Angeboten mit einem abgestimmten Inhalt
  • die Abstandnahme von dem Versuch, Kunden unserer Wettbewerber abzuwerben, oder ähnliche Verhaltensweisen
  • sonstige abgestimmte Maßnahmen gegen andere Wettbewerbsunternehmen


unabhängig davon, ob derartige Vereinbarungen oder Absprachen bzw. anderweitig abgestimmte Verhaltensweisen allgemeiner Art sind oder sich auf konkrete Einzelfälle (wie z. B. einzelne Kunden, bestimmte Regionen u. ä.) beschränken.


Verträge oder sonstige Vereinbarungen mit Wettbewerbsunternehmen dürfen nur im Rahmen des gewöhnlichen Geschäftsbetriebs (zum Beispiel Bestellungen bei Wettbewerbsunternehmen im Falle von Produktionsengpässen) abgeschlossen werden. Alle sonstigen Kontakte zu bzw. Vereinbarungen mit Wettbewerbsunternehmen sind auf das absolut notwendige Maß zu beschränken. Diese Grundsätze gelten auch für die Teilnahme und Mitwirkung an Verbandstagungen und sonstigen Treffen mit Angehörigen von Wettbewerbsunternehmen.


Verstöße gegen das Kartellrecht können mit hohen Geldbußen geahndet werden, die geeignet sind, den Fortbestand des Unternehmens zu gefährden.

 

 

3. Verbot von Korruption und Vorteilsgewährung


Korruption und Vorteilsgewährung - gleichgültig in welcher Form - werden bei uns nicht geduldet. Im Zusammenhang mit unserer geschäftlichen Tätigkeit dürfen wir für uns oder Dritte keine persönlichen Vorteile fordern und grundsätzlich keine persönlichen Vorteile - auch nicht, wenn sie für Dritte bestimmt sind - annehmen, anbieten oder gewähren, durch die der Eindruck der (versuchten) unsachgemäßen Beeinflussung entstehen kann. Insbesondere gilt dies für die Anbahnung, Vergabe oder Abwicklung eines Auftrags - gleich, ob mit einer Privatperson, einem Unternehmen oder einer Behörde. Dies gilt auch für Länder, in denen es hiervon abweichende Gebräuche geben mag.


Eine „übliche Praxis" oder abweichende Gebräuche sind keine Entschuldigung oder Rechtfertigung dafür, selbst korrupt zu sein oder andere zu korrumpieren. Dass man bestimmte Dinge „immer schon so gemacht" hat oder dass „es andere auch so machen", ist gleichfalls inakzeptabel. Ziel muss es sein, das Unternehmen durch Qualität und Integrität voranzubringen, auch wenn uns im Einzelfall Aufträge bzw. Umsatz verloren gehen. Die Geschäftsleitung nimmt dies in Kauf, denn sie ist entschlossen, Korruption und Vorteilsgewährung zu vermeiden und entschieden zu bekämpfen. Verstöße werden rigoros geahndet. Es wird nicht zugelassen, dass das Fehlverhalten eines einzelnen Mitarbeiters oder einer einzelnen Mitarbeiterin die Existenz des Unternehmens gefährdet. Korruption und Vorteilsgewährung verstoßen gegen die Interessen unseres Unternehmens.


Sofern ein Mitarbeiter mit einem entsprechenden Angebot oder Verlangen konfrontiert wird, muss er dies umgehend dem zuständigen Compliance-Verantwortlichen melden und sein Verhalten mit ihm abstimmen.
Für das Anbieten und die Annahme von Geschenken und Einladungen gelten ergänzend zu diesem Verhaltenskodex interne Geschenkerichtlinien. Diese regeln im Detail, welche Geschenke und Einladungen angeboten und angenommen werden dürfen.

 


4. Sicherheit und Umweltverantwortung


Die Vermeidung und sichere Beherrschung von Gefahren für Mensch und Natur ist ein wesentlicher Bestandteil verantwortungsbewussten Handelns. Dies gilt für alle Bereiche unseres Unternehmens, insbesondere für die Produktion. Die Abwägung zwischen Produktionskosten und Produktsicherheit muss stets zugunsten der Sicherheit ausfallen.


Unabdingbar ist die Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften, gleichgültig ob sie vom Gesetz vorgegeben, von den zuständigen Behörden erlassen oder in Unternehmensrichtlinien enthalten sind. Jeder ist für die Sicherheit in seinem Arbeitsumfeld mitverantwortlich.


Umweltbewusstes Handeln ist für uns nicht nur eine unternehmerische Pflicht, sondern auch eine wichtige Voraussetzung, um die natürlichen Ressourcen und damit unsere Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu erhalten. Gegenüber der Umwelt verhalten wir uns so, dass der Einsatz von Ressourcen und ein negativer Einfluss auf unsere Umwelt minimiert werden. Die Einhaltung der jeweils gültigen Umweltschutzvorschriften wird als Minimalstandard betrachtet.

 


5. Soziale Verantwortung


Die Beachtung der Menschenrechte und der fundamentalen Sozialstandards ist ein wichtiger Grundsatz für menschliches Zusammenleben. Wir befolgen diesen Grundsatz ohne Einschränkungen. Die Arbeitsbedingungen müssen in allen Bereichen so beschaffen sein, dass die Einhaltung dieser Rechte und Standards stets gewährleistet ist.


Dabei stehen das Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit sowie die Gewährung von angemessenen Löhnen bei Arbeitszeiten, die den jeweils gesetzlichen Regelungen und Industriestandards entsprechen, im Vordergrund.

 


6. Verbot von Diskriminierung


Alle Mitarbeiter haben das Recht auf faire, höfliche und respektvolle Behandlung durch Vorgesetzte und Kollegen.


Niemand darf aus Gründen der Rasse oder der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität oder aufgrund sonstiger persönlicher Eigenschaften diskriminiert, das heißt ohne sachlichen Grund benachteiligt werden.


Wir alle sind verpflichtet, die persönliche Würde und Sphäre anderer Mitarbeiter zu achten. Belästigungen und jede Form unerwünschter körperlicher Kontakte sind verboten.


Sollte ein Mitarbeiter in eine diskriminierende und belästigende Situation geraten oder hierüber Kenntnis erlangen, kann er sich jederzeit an den zuständigen Compliance-Verantwortlichen oder den Betriebsrat wenden.

 


7. Schutz von Firmeneigentum, geistigem Eigentum und Geschäftsgeheimnissen


Das Eigentum von Losberger De Boer darf nur für geschäftliche Zwecke genutzt werden. Wie ein „Treuhänder" ist jeder von uns verpflichtet, es vor Verlust, Beschädigung oder Diebstahl zu schützen. Auch Büro- und Arbeitsmaterial, Warenmuster und Produkte sind Firmeneigentum. Wenn Firmeneigentum ausnahmsweise privat genutzt werden darf, wie z.B. Firmenfahrzeuge, Telefon, etc. ist dies in internen Regelungen explizit geregelt.


Jeder von uns ist dafür verantwortlich und muss alles Notwendige unternehmen, um auch das geistige Eigentum von Losberger De Boer wie z. B. Patente, Marken oder Know-how vor Angriffen anderer oder Verlust zu schützen. Umgekehrt ist auch durch uns das geistige Eigentum anderer zu respektieren.


Geschäftsgeheimnisse und andere unternehmensrelevante Informationen sind vertraulich, mit großer Sorgfalt zu behandeln und vor Kenntnisnahme durch nicht befugte Personen zu schützen. Mitarbeiter, die Zugang zu Geschäftsgeheimnissen und vertraulichen Informationen haben, dürfen diese nicht an Dritte weitergeben oder sie zu anderen als zu dienstlichen Zwecken verwenden.

 


8. Vermeidung von Interessenkonflikten


Losberger De Boer erachtet es als wesentlich, dass sich Mitarbeiter nicht selbst in der Situation eines Interessenkonflikts wiederfinden. Daher sind jegliche Konflikte zwischen ihren persönlichen Interessen und den Interessen von Losberger De Boer zu vermeiden. Im Rahmen von geschäftlichen Beziehungen zu Dritten zählen nur sachliche Kriterien, wie zum Beispiel Qualität, Preis, Service und Nachhaltigkeit. Bereits der Anschein von Interessenskonflikten ist zu vermeiden.


Daher muss jeder von uns die beabsichtigte Annahme eines Mandats in einem anderen Unternehmen sowie die Aufnahme einer entgeltlichen Nebentätigkeit oder die Absicht einer aktiven unternehmerischen Betätigung außerhalb des Unternehmens seinem Vorgesetzten mitteilen. Die gleiche Meldepflicht gegenüber dem Vorgesetzten und das Erfordernis der Zustimmung der Geschäftsleitung gelten für Kapital- und Gewinnbeteiligungen an nicht börsennotierten Unternehmen, bei denen es sich um Wettbewerber von Losberger De Boer handelt.


Bei privaten Meinungsäußerungen in der Öffentlichkeit sollen Mitarbeiter auf das Image des Unternehmens achten.


Auch zwischen den Gruppengesellschaften von Losberger De Boer kann es zu Interessenkonflikten kommen. Entstehen oder drohen solche Interessenkonflikte (z. B. beim Abschluss oder der Durchführung von Verträgen mit anderen Gruppenunternehmen), ist ihre Lösung mit der jeweiligen Geschäftsleitung abzustimmen.

 

 

9. Gesetzesgemäße, lückenlose und wahrheitsgemäße Buchführung


Die Durchführung von Geschäften einschließlich der Verwendung von Vermögenswerten oder Geldmitteln des Unternehmens sind nur dann zulässig, wenn die jeweiligen Vorgänge ordnungsgemäß verbucht und ausgewiesen werden.


Alle Eintragungen in Bücher und Unterlagen von Losberger De Boer müssen der Wahrheit entsprechen sowie vollständig und genau sein. Sie müssen lückenlos und gemäß den gültigen Buchführungsvorschriften vorgenommen werden.


Zahlungsanträge sowie Zahlungen dürfen ausschließlich im Unternehmensinteresse und nur für gesetzlich zulässige Zwecke gestellt bzw. vorgenommen werden. Sie müssen mit den entsprechenden Zahlungsunterlagen übereinstimmen.

 


10. Datenschutz


Losberger De Boer verpflichtet sich dazu, die Privatsphäre und Integrität seiner Mitarbeiter und Geschäftspartner zu respektieren.


Wir halten uns an strenge Standards, wenn wir personenbezogene Daten unserer Mitarbeiter oder Geschäftspartner weiterverarbeiten. Alle personenbezogenen Daten, die Losberger De Boer erhebt und speichert, werden ausschließlich zweckgebunden, nachvollziehbar, sorgfältig und im Einklang mit den jeweils geltenden Datenschutzgesetzen verarbeitet.


Der Zugang zu Personalunterlagen ist auf Losberger De Boer-Mitarbeiter und Personen beschränkt, die eine dafür geltende Berechtigung und ein berechtigtes geschäftliches Interesse an einer solchen Einsichtnahme haben. Vertrauliche Mitarbeiterdaten dürfen ohne eine entsprechende Berechtigung oder gesetzliche Grundlage an niemanden außerhalb des Unternehmens weitergegeben werden.

 


11. Sparsamer Umgang mit Unternehmensressourcen


Der sparsame Umgang mit Unternehmensressourcen ist selbstverständlich. Bei jedem Einsatz von Sach- und Geldmitteln, aber auch von personellen Ressourcen ist zu prüfen, ob er im Interesse des Unternehmens erfolgt.

 


12. Botschafter des Unternehmens


Wir alle werden in unserem Tun als Vertreter von Losberger De Boer wahrgenommen. Dessen müssen wir uns täglich aufs Neue bewusst sein. Rufschädigendes Verhalten wird nicht toleriert. Indem wir durch unsere Arbeit und unser persönliches Verhalten zur positiven Wahrnehmung von Losberger beitragen, unterstützen wir auch den wirtschaftlichen Erfolg von Losberger De Boer.

 

 

Ansprechpartner:


Bernd Christian
Personalleiter & Chief Compliance Officer

E-Mail: Bernd.Christian@Losbergerdeboer.com



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