Sicheres Impfen gegen COVID-19

Mobiles Impfzentrum mit eigenem Hygiene-Konzept

Nach nur 2 Wochen fertiggestellt: Das Impfzentrum in Recklinghausen

Das 1.900 m² große Impfzentrum des Kreises Recklinghausen ist ein Paradebeispiel dafür, wie modulare Raumsysteme in Kombination mit einem umfassenden Hygienekonzept, eine sichere und flexible Gesamtlösung ergeben.

 

Seit seiner Fertigstellung am 15. Dezember 2020, können im Kreisimpfzentrum Recklinghausen täglich bis zu 2.000 Patienten gegen COVID-19 geimpft werden. Um das zu ermöglichen waren verschiedene Weichenstellungen, vom Bau bis zur Ausstattung der mobilen Raumlösungen, nötig. Unser Team stellt einige Schutzmaßnahmen vor, dir wir im Rahmen unseres Hygiene-Konzepts erfolgreich umsetzen konnten.

 

Jetzt fehlt nur noch der Impfstoff

 

Gründliche Stoßdesinfektion der Räumlichkeiten

In Zusammenarbeit mit unserem Innovationspartner Rotia haben wir ein Verfahren zur Stoßdesinfektion von Zelthallen mittels Aktivsauerstoff entwickelt. Dieses kann jederzeit auf Knopfdruck gestartet werden, wenn sich keine Personen in der Einrichtung aufhalten.

 

Bei dem innovativen Verfahren wird Aktivsauerstoff in einer Befeuchtungskammer zerstäubt und anschließend über die Lüftungsanlage in die Innenräume eingebracht. Zeitgleich überprüfen spezielle Sensoren die vorhandene Konzentration von Aktivsauerstoff und geben wiederum Rückmeldung an die Steuerung der Befeuchtungskammer. Auf diese Weise kann – in Betriebspausen oder über Nacht – eine Grunddesinfektion der Luft und aller Oberflächen gewährleistet werden.

 

Mittels dieser Methode wird das 5.700 m³ große Impfzentrum in Recklinghausen in nur 2 Stunden zu 99 % desinfiziert werden und ist nach einer Abklingzeit von 60 Minuten wieder vollständig einsatzbereit.

 

Intelligente Be- und Entlüftung während des Betriebs

Auch während des laufenden Betriebs können verschiedene präventive Maßnahmen getroffen werden, die das Risiko einer Virusübertragung deutlich reduzieren. So zum Beispiel die Erarbeitung eines individuellen Lüftungskonzepts, welches nicht nur eine hohe Luftwechselrate, sondern auch eine kontrollierte Einbringung und Absaugung von Frischluft vorsieht. Dadurch können infektiöse Aerosolwolken frühzeitig verdünnt und abgeführt werden.

 

Raumaufteilung nach dem Einbahnstraßensystem

Wie vom Bundesministerium für Gesundheit vorgegeben, wurde das Kreisimpfzentrum in insgesamt 9 Impfstraßen unterteilt, die für Patienten und Mitarbeiter eine verständliche Wegeführung und einen effizienten Prozessablauf ermöglichen. Jede Impfstraße ist barrierefrei und besteht aus verschiedenen Bereichen wie Anmeldung, Wartezimmer, Aufklärung und Impfung.

 

Die Raumeinteilung des Impfzentrums