Ein sportliches Fest der Nationen

27.09.2018, Losberger De Boer

Gelebte Inklusion bei der Rollstuhlbasketball-WM 2018. Losberger De Boer erschuf eine 2.000 m² große Sporthalle auf einem Beachvolleyballfeld.

 

Nach den Paralympics war es das größte Sportereignis, das 2018 in Deutschland stattfand: die Rollstuhlbasketball-Weltmeisterschaft in Hamburg. Vom 16. bis zum 26. August kämpften 28 Teams, darunter 12 Damen- und 16 Herrenmannschaften, um den begehrten Titel. Die Veranstalter setzten rund um die Inselparkhalle vielfältige Aktivitäten um, die den Besuchern des Sport-Events abwechslungsreichen Mehrwert boten. Ein umfangreiches Kultur-, Musik- und Sportangebot lockte zahlreiche Besucher zur Rollstuhlbasketball-WM.


Temporäre Sporthalle mit zweitem Spielfeld

Um das Sportereignis, wie geplant, umsetzen zu können, wurde eine temporäre Sporthalle mit einem zweiten Spielfeld benötigt. Losberger De Boer errichtete dazu eine Jumbohalle mit einer freien Spannweite von 40 m, einer Länge von 50 m und einer Seitenhöhe von 6,20 m, die den Spielerinnen und Spielern Freiraum für den WM-Kampf bot. Zusätzlich dienten zwei Alu-Zelthallen mit einer Nutzfläche von jeweils ca. 640 m² und ca. 750 m² den Ausstellern rund um das Sportereignis in Hamburg als Präsentations- und Verkaufsfläche, wie z. B. der ‚World of Sports‘.  


Aufbau auf Sand erforderte spezielle Geräte  

Gerade wegen der enormen Seitenhöhe war die Euro-Jumbo-Zelthalle von Losberger De Boer die ideale Raumlösung für die Rollstuhlbasketball- Weltmeisterschaft in Hamburg. Die 2.000 m² große Sporthalle wurde auf einem Beachvolleyballfeld aufgebaut. „Die Montage auf Sand war sehr aufwendig“, sagt Projektleiter Jens Brömmel. „Wir haben vor Ort spezielle Geräte mit Raupenantrieb einsetzen müssen. Außerdem haben wir die zusätzliche Sporthalle mit Drehankern fixiert.“ Anthony Kahlfeldt, Geschäftsführer der WM 2018 Rollstuhlbasketball GmbH über die Zusammenarbeit: „Ein besonderer Dank gilt dem Unternehmen Losberger De Boer. Starkregen und Gewitter beim Aufbau haben die Zeitpläne nicht gefährdet. Das Team hat exzellent und professionell gearbeitet. In der Halle selbst erlebten die Zuschauer während der WM eine besondere emotionale Stimmung, die teilweise so laut war, dass die Wettkampfrichter die Spielsignale nicht mehr wahrnehmen konnten. So tauften die Journalisten die Arena schnell in Carioca Arena um, in Anlehnung an die laute Arena während der Paralympischen Spiele in Rio. Vielen Dank an das Team, jederzeit würden wir wieder auf das Unternehmen Losberger De Boer zurückkommen.“

 

Zum Auftakt der Veranstaltung berichtete die Tagesschau in der ARD.


Rollstuhlbasketball_WM_1
Für die Rollstollbasketball-WM in Hamburg baute Losberger De Boer eine temporäre Sporthalle mit 2.000 m² Nutzfläche. 

Rollstuhlbasketball_WM_2
12 Damenteams und 18 Herrenteams aus der ganzen Welt kämpften um den Weltmeisterschaftstitel. 

Rollstuhlbasketball_WM_3
Die temporäre Sporthalle hatte eine Seitenhöhe von 6,20 m und wurde mit einem Jumbozelt realisiert. 

Rollstuhlbasketball_WM_8
28 Teams begeisterten 10 Tage lang rund 50.000 Zuschauer bei der Rollstuhlbaskettball-WM in Hamburg. 

Rollstuhlbasketball_WM_7

Die Aussteller-Flächen bei der Rollstuhlbasketball-WM wurden mit Alu-Zelthallen von Losberger De Boer umgesetzt.