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Eröffnung des Ersatzkindergartens in Gößnitz

17.09.2013

Schnelle Hilfe nach Flutkatastrophe für das "Knirpsenland"

 

Gößnitz, eine Kleinstadt an der Pleiße im Osten Thüringens, wurde Anfang Juni, wie andere Anrainer der Elbe und deren Zuflüsse, von der Flutkatastrophe hart getroffen. Eine 4,75 m hohe Flutwelle überschwemmte die Stadt und zerstörte auch den Kindergarten „Knirpsenland“ in der Altenburger Straße. „Knirpsenland“ muss in
monatelanger Arbeit saniert werden, die Kinder waren seit der Flut in Behelfsräumen untergebracht.

GRAEFF hat mit der Unterstützung mehrerer Transport- und Montageunternehmen eine Interimslösung erbaut, die kostenfrei bereitgestellt wird. Die Kinder konnten schon Anfang September einziehen, am 16.9.2013 wurde der Bau anlässlich einer kleinen Feier offiziell übergeben. Dabei sprachen der Bürgermeister der Stadt Gößnitz, Herr Scholz, sowie die Leiterin des Kindergartens, Frau Schumann, den beteiligten Firmen ihren Dank aus.

Nachdem GRAEFF von dieser Notsituation erfahren hatte, wurde spontan die Entscheidung getroffen, den Kindern Ersatzraum zur Verfügung zu stellen:

Kostenlos für den Träger, die Arbeiterwohlfahrt, und aus der Überzeugung heraus, dass hier selbstlose Hilfe gefragt ist. Nach wenigen Telefonaten stand auch fest, dass auch die für den Bau der Anlage erforderlichen Partner sich kostenfrei in die Aktion einbringen würden. Die Spedition DETMERS aus Mannheim, führend bei Containertransporten und GRAEFF seit Jahrzehnten verbunden, übernahm die Fracht nach Gößnitz. Dazu kommen die Unternehmen, die das Projekt vor Ort kostenfrei montieren und mit der erforderlichen Infrastruktur ausstatten: das Mannheimer Montageunternehmen Metallbau KAISER sowie Handwerker für die verschiedenen Gewerke. Dadurch bleiben für die Arbeiterwohlfahrt lediglich die Kosten der Baueingabe und der Anschlüsse an die Energie- und Wasserversorgung.

Mehr als 40 Kinder aus dem „Knirpsenland“ und das Betreuungspersonal waren vom Hochwasser direkt betroffen. Um ihnen so schnell als möglich Räume zur Verfügung zu stellen, die für die Kinderbetreuung geeignet sind, baute GRAEFF mit der Unterstützung seiner Partner DETMERS und KAISER eine mehr als 200 m² große modulare Anlage, mit ausreichend Platz für vier Gruppenräume, für eine Küche sowie für Sanitär- und Büroräume.
 
Jetzt ist das befristet genutzte Gebäude, für das ein Teil eines Parkplatzes in Anspruch genommen wird, bezogen – zur großen Freude der Kinder, die wieder ihr eigenes Domizil haben. „Wir freuen uns, unsere Erfahrung beim Bau von Kindergärten einsetzen zu können, um den Kindern in dieser Notsituation zu helfen“, so Patrick Korsch, einer der Geschäftsführer von GRAEFF. „Unser modulares Bausystem ist ideal geeignet, räumliche Engpässe in kurzer Frist zu beseitigen und dabei auch die einschlägigen Bauvorschriften zu berücksichtigen“, fügt er hinzu.
 
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